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  • Nadine

Übung: Die Wunderfrage

Aktualisiert: Apr 24

Die Beschäftigung mit sich selbst und seinen Gefühlen führt früher oder später zu einem Punkt, an dem Gedankenchaos und Gefühlsverwirrung vorherrschen. Plötzlich tauchen unzählige Fragen auf und eine Fokussierung auf das Wesentliche ist nur schwer möglich. Man kann sprichwörtlich den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen. 


Oft jagt man auch gleichzeitig mehreren Zielen hinterher, ohne zu hinterfragen, ob die Richtung noch stimmt. Am Ziel angekommen, wird letztendlich festgestellt, dass das erhoffte Gefühl doch nicht erfüllend ist. Auch die Tatsache, zu wissen was man NICHT will, ist häufig einfacher zu formulieren als das, was man will. 


Um sich selbst auf einfache Weise schnell Klarheit und Orientierung zu verschaffen, empfiehlt sich die 10-Sätze-Methode von Klaus Bernhardt. Hierbei lautet die entscheidende Wunderfrage: 


Wie ist mein Leben, wenn ich mich rundum wohl und glücklich fühle?


Formuliere nun 10 Sätze unter Berücksichtigung nachstehender Kriterien: 

  • auf Negationen und “Nicht”-Sätze verzichten (Das Gehirn kann ein NICHT/KEIN kaum verarbeiten - Bsp. Nicht an eine Eule denken - siehst du?)

  • Sätze in der Gegenwart formulieren

  • Sätze positiv formulieren (positive Worte erzeugen positive Gefühle)

  • Sätze ganz konkret formulieren (anstelle von “schöne Aktivitäten” - Aktivitäten genau definieren)

  • Sätze sollen für dich erreichbar und realistisch sein (weg von Abhängigkeiten - du entscheidest selbst jeden Tag, wie du deine Lebenszeit verbringst)

Deine 10 Antworten helfen dir dabei Lebensbereiche zu identifizieren, bei denen es sich lohnt, einen genaueren Blick darauf zu werfen und gegebenenfalls neue Visionen, Ziele oder Maßnahmen abzuleiten. Die Sätze sind nicht in Stein gemeißelt und können somit von Zeit zu Zeit angepasst oder verändert werden. Viel Spaß:)





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